WESTWERK.

WESTWERK.

Admiralitätstr. 74

20459 Hamburg

Konzert | Samstag | 24. September 2016 | 20:30 Uhr

Stretch #2

Es gibt viele Gründe, weshalb wir es kaum erwarten können, mit euch die zweite Ausgabe von Stretch zu feiern. Und wie alle guten Dinge beginnt das Ganze mit einem P: plastiq, eine Zusammenkunft von drei Synthesizersirenen, die bestückt mit einem Walkman, einer Box voller Kassetten, einem Micro-Korg und sechs Stimmbändern den Abend eröffnen werden. Ein waberndes Gewebe aus Synthesizernoten, Drum-Patterns und außerirdischem Choral, das langsam durch den Raum schwebt, stellenweise vorgaukelt, Dark Ambient zu sein, eigentlich aber RnB vom Mars ist. Fun fact: plastiq werden an diesem Tag auch das Release ihrer ersten EP feiern, weshalb es auch einen kleinen Merch-Stand mit der ein oder anderen Überraschung geben wird.

Unserer jungen Tradition von harten Kontrasten und furchtlosen Übergängen bleiben wir weiterhin treu und freuen uns deshalb auf das Hammer Klavier Trio, welches das Sirenen-Trio ablöst, Jazz aus dem Sessel am Kamin hebt und auf den Dancefloor wirft. Jazzthletik schreibt dazu: »Straight-ahead jazz, somewhere between Thelonious Monk and The Bad Plus.« Und wir sind der Meinung, dass dieses Trio alles mitbringt, wofür Stretch steht: Ein Mix aus akustisch und elektronisch, strukturiert und frei, experimentell und traditionell.

Four musical acts merging into one:

 

Jetzt, wo auch der letzte Freak den Barhocker freiwillig verlassen hat, um Zeuge des Grooves zu werden, wird sich alsbald unser letzter Act einbringen: Thallus, der lebende Beweis dafür, dass man im Allgäu nicht völlig abgeschnitten vom Weltgeschehen und unter Kühen lebt. Gleichermaßen von Moondog und Madlib inspiriert, wird er den Funk unseres Trios in sein Beats-Set überführen. Unterstützen wird ihn dabei – wie auch zwischen den beiden anderen Acts – das Gunst Duo mit Schlagzeug und Bläser.

Und bevor auch nur ansatzweise die Frage aufkommt, wie man die Zeit zwischen dem ersten Bier und dem ersten Kaffee jetzt noch am Sinnvollsten nutzen könnte, wird Thallus seine Drumcomputer und Keyboards gegen einen Plattenkoffer voller Disco, Funk und Obskurem tauschen.

Fotos:  Ricarda Fallenbacher